Weser-Ems-Tour


Ik glöv dat ward düsset Joohr nix mehr.

  1. im Mai Mopped in Dutt

  2. dann weer dat to hitt

  3. un nu is da to natt, mol sehn wo dat wieder geiht. Avers Dank för Dien rinkek'n

  4. Tja, nun hab ich das doch geschafft. Geplant weren 2-3 Tage mit Übernachtung, immer dort wo ich dann gerade war. Aber, es kam alles anders als ich es dachte. Aber fangen wir mal an. Taschen (Koffer) gepackt und dann ging es morgens gegen o83o Uhr los, das Wetter spielte mit und es war eine reine Wonne zu fahrn-fahren-fahren.. Auf der alten B6 nach Bremerhaven, zur Blexenfähre. Die kam denn auch bald und in Blexen, ist ein Stadtteil von Nordenhamm, angekommen bin ich dann direkt unterm Deich lang gefahren. War Spitze, denn die gepflegten Vorgärten und die Ruhe. So ging es dann weiter über Tettens und zurück auf die Kreisstraße nach Schweewarden. Weiter über Eckwarden, an den Waddenserdeich, ein verträumter kleiner Ort. Nach Burhaversiel, ein sehr schöner Hafen un lädt zum Verweilen ein. Es war aber noch so früh, denn ich bin gut , sehr gut durchgekommen, und die Kaffeeshops hatten noch nicht auf. Ich bin nicht der Typ, der sich lange irgentwo aufhält um etwas zu sehen, ansehen, speichern und weiter, denn die kleinen Küstenhäfen ähneln sich doch irgendwie und die kenn ich ja, hab' ja selber welche vor der Haustür. Spieker-Neufeld, Dorum-Neufeld und Wremen. Also ging es weiter, der Hintern tat auch noch nicht weh. Nach Fedderwarderdeich, direkt unterm Deich lang und auch mal rübergeschaut. Doch das Wasser war nicht da, also, es war Ebbe. Dann fuhr ich weiter nach Langwarden und Langwarderdeich, Da bin ich dann doch etwas langsamer durch, den es gibt in diesen kleinen Orten sehr schöne alte Häuser, die ihren eigene Stiel haben. Weiter über Ruhrwarden zum Tossenserdeich, zurück nach Tossens, über Eckwardderdeich zur Eckwarderhörne. Und man glaubt es kaum, es war also absolut verkehrsmäßig nichts, abver auch rein garnichts los, da haben sich zwei, wir im Norden sagen dazu Utländer, also keine Einheimischen, frontal begrüßt. Beide Autos stark beschädigt, Urlaub war durch. Auf der Eckwarderhörne, liegt genau gegenüber von Wilhelmshaven, ist ein sehr schöner Ausichtsort. Man kann ganz weit sehen, wenn das Wetter es zuläßt und der Kaffee schmeckt von dem kleinen Shop auch gut. Es ergab sich der eine und andere Talk mit den sich dort schon befindlichen Urlaubern. Über mein Mopped, das wohin und und und. War nett, aber es trieb mich weiter. Es ging dann weiter am Jadebusen zum Vareler Hafen, dahin geht es kurz vor Varel rechts ab. Ist gut ausgeschildert. Und dort kann man sehr gut einge Zeit verbringen, denn nicht nur ein U-Boot liegt im Hafen, nee, auch ein Spiejööken Museum ist dort Kann man nur nicht jederzeit rein, Voranmeldung ist angebracht. Sehenswert. Auch essen kann man in den dortigen Gastwirtschaften gut. Zum längeren verweilen war es nichts, denn die Lederkluft staute die Wärme doch immens, also ging es weiter, nach Varel und von dort aus weiter nach Sande und dann weiter zum Fedderwardener Siel. Doch das war nicht so einfach, Baustelle und die Bürokraten hatten mal wieder zugeschlagen, ein einfaches Durchfahren war nicht möglich. Also anderen Weg, über Schortens, Jever Westrum – Oldor – Hohenkirchen – Medern - Frederikensiel zum Carolinensiel. Das sind, hm, zwar noch „kleine“ Kutterhäfen, aber so dermaßen auf Tourismus ausgelegt und auch drum herum alles bebaut, wohl schön aber nicht immer im richtigen Stiel. Das trifft auch auf die anderen kleinen Häfen zu, die da sind, Neuharlingersiel – Bensersiel – Dornumersiel usw. Ich bin dann überall mal durchgefahren, aber immer weiter, irgendwie treib es mich. Also weiter nach Norddeich. Nichts Besonders zu sehen. Alos guing es weiter anch Krummhörn und Emden. Wollte hier eigentlich Quartier machen, aber es war noch so früh am Tag, ich hatte keinen Bock den Rest des Tages und am Abend allein dort zu verbringen. Denn Emden ist mit seine sehr schönen Altstadt und dem Hafen kein Ort für nur einen Tag. Also auf'm Bock bleiben und ab geht's nach Haus. Über die Landstraßen durch wunderschöne Orte auf der K 72 – K 436 – 437 nach Rodenkirchen, über die Weser nach Dedesdorf und auf der Autobahn dann nach Haus. Das war ein Tag auf dem Mopped, 12 Stunden, mit kleien Unterbrechungen zur Nahrungsaufnahme. Es war schön, hätt nicht gedacht so lange auf'n Bock sitzen zu können, aber wenn alles stimmt!!!! Die nächste Tour kommt bestimmt.



Weser -Elbe - Dreieck

Tour 1 vun Nordholz no, mool sehn, jümmers de Nees lang

Nu geiht dat woller los. Dat juckt mi schon all lang, jümmers wenn de Sünn moo achter Wulk‘n rutkekt un dat so‘n bet‘n komodiger ward, dat heet nich ünner 0 Grod, denn, denn fangt dat an. Also, Mopped rut ut‘e Garaag, Kuffer anbröcht, rin un de Moppedplünn‘, Helm op, Hannschoh an ropp op denn Bock. Wo dat wietergeiht, weet jedeen de ok föhrn deit. Hinsett‘n, mit‘n Moors hen unher rüüsch‘n, bit all Falt‘n rut sünd, un nu denn Anlasser drückt. Un se kümmt op‘n Slaag. Man düüse Sound. Dann Gang rin un suuutje lot, bit an de Stroot, koomt keen. Gas geev‘n un loot. Oh Mann!!! Also dat gung links rüm, op de Kreisstroot, rut ut‘t Dörp in Richt Spiek-Neefeld (Spieka-Neufeld). Bit dorhen geev dat ´n poor schöön Kurven, dat Geföhl is dor, de Stroot‘n dröög, also mit bet‘n mehr Moot in de Kurv‘n. Op de linken Siet is kört vör‘n Diek de Fischhöker Kocken, de hett de ierste Krabbenpuhlmaschin buut un dor smeckt ok de Fischweck‘n goot.

Denn över de Deichweg halvig lings rop op‘n Diek un denn rünner to de Knoot- (Krabben)schipps. De leeg‘ ok all op Grund, is Ebbe. Dat heet , keen Woter dor, is all wech, kümmt all 12 Stünn woller. Kunnst noseh‘n ünner = nolees‘n ok in Platt. www.bsh.de/de/Meeresdaten/Vorhersagen/Gezeiten/index.jsp Dat Weer is kloor, dorüm kunnst wiet kiek‘n, langs de Priel‘, de sünd affsteek‘n mit Prigg‘n, dat heet, dat sünd so spirrig Holtbüschel, de op lang Stang bunn‘n sünd un ut sehn as so in de Watt steek‘n Hexenbessen. Doran köönt sik de Knottfischer richt‘n, wenn se rutföhrn to‘n fisch‘n or woller trüch koom‘n. Düsse Prigg‘n weern overs jedeen Johr, or wenn sik de Prielloop ännert, ne affsteckt. De Seilschipps un de Motorboot‘ sünd nich door, sünd all an Land inloogert.

Also wieter, trüch op‘n Deichweg in Richt Cappel-Neufeld, dor geef dat nix besünners, blots över‘n Diek röver un denn schalls de Freikörperkultur-Stränn sehn köön‘n.

Wieter no Dorm-Neefeld(Dorum-Neufeld), dat geiht rechts hoog un glieks woller rechts, no dörtig Meters büs op de Diek-krone. Dor hest denn op de link‘n Siet een Denkmool vun een Diekbauer, he stütt sik komodig or ok mööd, op sien Koor. Links rünner geiht dat no de Soltwoterwellenbad un een gant fein Eetlokool, de Strandhalle, kunnst all‘t eet‘n, smeeckt echt goot, un hest‘n gant fien‘n un wiet‘n Utblick op dat Watt. Un dor boven is ok de Kurverwaltung. Op de recht‘n Siet rünner, steiht op de link‘n Siet een lütt Huus, dor geef‘ de Knoot-fischer ehrn Fang aff. Op düsse Plattform stohn in de Sommertiet ok noch‘n poor Freet un Drinkbuud‘n. Un denn is door ok noch de Campingplatz un dorno, dor steiht dat niege Wohrteek‘n vun Dorm-Neefeld, de mit veel Opwand, de Lüchttoorm Over-Eversand, mit Pontongs un Hubschruuver henbröcht un installert worrn. Is da inricht un mit Farv anpöönt un een goot Trepp is ok anbackt worrn. Wann du dorop gohn kunnst, is op de Siet vun www.landwursten.de/Wursterland/ notolees‘n. In‘n Hafen ligg‘n de Knottschipp‘ ok all op‘n Dröög‘n, denn hier is ok keen Woter. Goot, is all‘n noch dor, kunn nu wieter. Trüch över de Diekkrone un groodut dör‘t lütt Dörp. Op de link‘n Siet is so een lütt Diek (Teich) dat Swattweel. Door hefft se een Aalköining henleggt mit een Kron‘ op‘n Dötz.

Wieter op den Sieltrift op de K68, in Richt Dorm, föhrn wi overs links an vörbi, dat geiht över Engbüttel döör Misselwarden, -- de hefft dor in ehr Dörp een ol‘t Pastorenhuus, dor finn‘ aff un an mool wat statt. Musik or Vördräg usw. -- kört no düsset Dörp koom‘n wi an de L129 , no links geiht dat no Mulsum, dor wo jümmers in Augustmaand dat Kluuvstockjumpen (wat dat is, streiht ok op een vun mien Siet‘n) dörföhrt ward. Ik föhr overs rechts no Wremen. Dor sünd wi denn op de Wurster Landstroot, vun dor geiht dat aff no‘n Hafen. Dovör op de recht‘n Siet is dat Wattfischermuseum, een Besöök doot Not. Un dorno rechts, op de link‘n Siet steiht een ole Knootkohn, in de Strandstroot, de geiht bit to‘n Hafen. Un wenn man dor bov‘n op‘n Diek steihst, man, dat is‘n Bild. Vör di is dat Watt un wieter but‘n is de Werser, dor wo all de grott‘n Schippe no Bremerhaven föhrn. Meenst de sünd glieks ünner Land un to‘n griep‘n dichtebi. Un kunnst ok de anner Siet vun de Werser sehn, dor is ok noch dat lütt Dörp FedderwarderSiel un Langwarden, un ´n bet‘n wieter no Süd, geev dat dat Dörp Blexen, dat vör lang Tiet een wichtig Roll in de Wirtschaft speelt hett. Denn de Butjardinger weern mool groode Schaapstüchter ween. Op denn Diek op de link‘nSiet hefft se een groooot Hotel hinbuut. So as Hotel süht dat jo ganz goot ut, overs op düss‘n Platz, also nee, pass‘ överhuupt nich dorhen. Overs dorvör is dann ünnen de fein Kutterhoben, de Schipps liggen ok hier noch op‘t Drööge, worüm weest jo. Vör de Hoben is een Platz, wo in de Sommertiet ok veel Freetbud‘n stohn, un ok een Schiethuus, dormit man dat wat man eet‘n hett ok glieks woller affdrück‘n kunn. Achter de, geiht dat wieter op de anner Siet un dor geiht dat no dat niege Wohrteken vun‘t Wremer-Deep, de Lüchttoorm „de lütt Preuße“. De hett dat mool in echt geev‘n, is affet‘n un nu woller opbuut worrn. De hett sien eeg‘n Lüchttoormwärter, de mokt dat ok freewillig un verkloort den besökern wat se weet‘n wüllt. Wenn woller trüch gehst, is op de link‘n Siet een Lütt Feerdbuud‘. Dor kunnst wat in Opdrag geev‘n un dorno leggst di in een Sünnstohl orer op een Stohl un dor bringt di de Kröger dat denn hen. Jou, nu woller trüch, döör Wremen dör, overs nu links rüm, no tweehunnert Meter geiht rechts een Stroot aff. De Wremer Specken heet un de K 66 is, de geiht no Sievern. Overs kört vörn Bohnövergang links, geev dat een Koophall mit all dat wat man sik vörstll‘n kunn, wat so an de Küst mookt un bruukt or ok nich bruukt ward. Ik föhr wieter in Richt Sievern. Vun dor ut op de ole B6 hüüt is dat de L 135 un op de kumm ik gau woller no Huus. Ik mark mien‘n Moors un Dörst heff ik ok, op mien good‘n Sylter rode Grütt.

Jou, ik meen dat weer een prima Fohrt ween. Bit to‘n next‘n Mool op een anner Tour.