Weserbergland-Tour


Beginnen wir mit der Stadt Hameln an der Weser am Deister gelegen, der Rattenfängerstadt, ein Besuch/Besichtigung dieser Stadt lohnt allemal. Denn die Altstadt ist sehenswert. Wenn wir die Stadt auf der B 83 verlassen; (befindet sich rechterhand die Stelle, in der der Rattenfänger mit den Hamelner Kindern verschwunden sein soll); sollten wir uns entscheiden, welche Tour es werden soll. Denn es sind 2 Strecken die man fahren kann. Nennen wir sie Tour 2, [ einmal in die Ruhe der Landschaft längs der Weser genießen, bis man in Beverungen die Weser überquert und in Lauenförde im 1. dt. Hotel für Motorradfreunde Unterknuft nimmt.(05273-7567) Da die Weser früher und auch heute noch für die Berufsschifffahrt genutzt wurde und wird, sind auch noch einige Zeitzeugen dieser Epoche vorhanden. Es handelt sich hierbei um die Treidel-o.Leinpfade, die sich links und rechts der Weser befinden. Auf diesen Treidel-o.Leinpfaden wurden die Lastkähne von den, ich sag's mal, Treidlern an Seilen die Weser hochgezogen. An den Weserkurveninnenseiten der Weser befinden sich Buhnen, dadurch befinden sich diese Treidler-o.Leinpfade erheblich weit weg vom Wasser, entgegen der anderen Flußseite, wo sich der Treidel-o.Leinpfad direkt am Wasser befindet und beide Pfade werden heut vom Tourismus als Wandern oder Fahrradwege genutzt und sind z.Teil sehr gut ausgebaut. Sicher wäre es auch schön, wenn wir, die Moppetfahrer diese benutzen dürften, denn da wäre man direkt am Fluß und weit weg vom übrigen Verkehrsgeschehen]. Oder gleich die Tour 1, die Kurven-Tour, sie beginnt, wenn man rechts der Bundesstraße 1 folgt, geht die Fahrt längs des Flüsschens Hummel durch die Orte Klein Berkel > Groß Berkel > Aerzen > Reher > Grießem > Barntrup, hier teilt sich die Straße, links geht's auf der 1 weiter nach Blohmberg, rechts auf die 66 > Lemgo. Unsere Tour geht aber links weiter und hinter Barntrup gleich links auf der L 947 über Klus > Graben durch den Ort Hagen auf der L 430 / L 426 > Bad Pyrmont. Der Grund, von Hagen nach Bad Pyrmont ist es eine herrliche Serpentinenstraße, abwärts. Aber ACHTUNG, sehr gefährlich! Wer danach reif für eine Pause ist, sollte sich die Kurstadt Bad Pyrmont mit seinen sehr schönen historische Bauten ansehen. Weiter geht es dann auf der L 426 > Bahnhof und dort dann links unter der Brücke durch und gleich wieder rechts, nicht nach Welsede L429,[außer man bevorzugt gut übersichtliche Kurven mit nicht so arg starker Steigung auch] in FLichtenhagen geht es Serpentinen hoch, über FKleinenberg FEichenborn auf der K 41 > Lichtenhagen > Ottenstein auf der L 428 . Das ist die Ottensteiner Hochebene. Bis Ottenstein ist es eine sehr schöne Strecke, mit übersichtlichen schlanken Kurven. So und nun geht es weiter in > Brevörde und >Achtung< hier beginnt eine 3 Km lange und 13 Kurven starke Strecke. Runter wie rauf sehr schön. Teilweise kann man einen schönen Blick auf die Weser erhaschen. Unten angekommen ist man wieder auf der B 83 und biegt rechts ab in > Brevörde - Polle. Und hier beginnt sie, die andere, die geruhsame Tour 2 , ab Hameln auf der B 83, über die Orte Ohr, > Emmern, hier kann man entweder die Umgehungsstraße nehmen > Höxter und FBad Pyrmont an dem Flüsschen Emmer entlang über Hämelschenburg (sehr schön gelegen und ansehenswert), Amelgatzen, Welsede, Thal und Löwensen und schon ist Bad Pyrmont erreicht, >>> oder fährt durch den Ort Emmern auf der Nebenstrasse > Grohnde. Emmern und der Ort Kirchohsen gehen ineinander über und in Kirchhosen gibt es eine Burg, auf der anderen Weserseite liegt Hagenohsen. Weiter auf der B83, linkerhand, fast schon ein Wahrzeichen, ist das Grohnde anhängige Kernkraftwerk. [Gleich hinter dem Kraftwerk, auf der anderen Weserseite, liegt das Örtchen Latferde, da befindet sich am Ortsausgang FSüden, der sogenannte Galgenberg. Wenn man genau hinschaut, überragt ein Baum das andere Gehölz, dort stand zur damaligen Zeit der Galgen]. Rechts am Ortseingang von Grohnde liegt das Hotel zur Post. Preisleistungsverhältnis ist gut. In Grohnde, kann man die Seiten wechseln, die der Weser, denn hier fährt im Sommer, nicht immer, aber immer öfter, eine Weserfähre. Hinter Grohnde fährt man durch eine herrliche Allee, links immer die Weser und rechts eine Mauer, die die Straße absichern soll. Auf dieser befindet sich ein Gedenkstein, der an die Opfer eines Mörders erinnern soll. Wenn die Allee zu Ende ist, liegt schräg links vor einem, auf der anderen Weserseite das Örtchen Hajen mit nur noch 449 Einwohnern, vor 45 Jahren waren es noch mehr als doppelt soviel(Landflucht). Nach einer Überlieferung auch Cat-Hajen genannt. [ Damals, als die Lastkähne noch auf dem Treidel-o.Leinpfad die Weser hochgezogen wurden, übernachteten die Schipper im Gasthaus. Der Wirt bot den Schippern Hasenbraten an, da aber mehr als vorhanden bestellt wurde, kam er in arge Bedrängnis. Aber er wusste sich zu helfen, damals wie heute liefen genügend Dachhasen herum und so bediente er sich ihrer. Er trug seine Braten auf und es schmeckte allen vorzüglich. Erst viel später kam der Schelmenstreich heraus, der Wirt, dessen Gaststätte es heut nicht mehr gibt, bekam 'n Jack voll und Hajen zu seinem Spitznamen,]. Aber auch hier befindet sich eine Weserfähre, die, wie fast alle Weserfähren Gierfähren sind, d.h. Sie sind an Stahlseilen befestigt und werden durch die Flußströmung angetrieben; diese hier wird aber nur im Winterhalbjahr vom Fährmann bedient. [Es wird bestimmt auffallen, das mal links, mal rechts der Straße Bahnschienen liegen. Es wird aber kein Zug vorbeifahren, weil der Betrieb schon vor langer Zeit ein gestellt wurde und der Schienenstrang nun zur Museumsbahn gehört und nur noch selten genutzt wird]. Weiter auf der B 83 > Hehlen. Gleich am Ortsausgang befindet sich das Kalkwerk. [Rechts geht es FOttenstein, auf halber Strecke liegt das Örtchen Sievershagen, dort ist am Wochenende die Gaststätte Sievershagener Mühle, ein beliebter Bikertreff ]. Auch in Hehlen ist die Weser mittels einer Weserfähre zu überqueren und man kommt dann nach Daspe. Weiter über Kemnade > Bodenwerder, der Geburtsstätte des (Lügen) Baron von Münchhausen. Hier gibt es eine Brücke zur anderen Weserseite. [Hier mal eine Pause einlegen, eine der schönsten Weserpromenaden lädt zum Verweilen ein. Die Altstadt ist als Fußgängerzone angelegt und aus den am Weserufer gelegenen Cafe's hat man einen herrlichen Blick auf die Weser und wer weit schauen kann, erhascht bestimmt einen Blick auf das Gebirge IHT-Hils, der sich ab Höhe Hameln bis hinter Bodenwerder hinschlängelt und sich mit dem Solling vereint.. Zimmernachweis ist über das Tourist-Info-Zentrum, Tel. o5533-4o5 zu bekommen.] Weiter auf der B 83 treffen wir auf den Endpunkt der Tour 1, sind somit kurz vor Brevörde angekommen. Weiter geht's > Polle. Hier gibt es eine Burg, die man sich auch mal anschauen sollte, sie ist liebevoll restauriert worden. Aber was auch wichtig ist, in Polle geht es > Falkenberg auf der L426 / L 946 / K 67 > Köterberg, oder fast Ortsausgang Polle auf der K32 > Wilmeröderberg nach Weißenfeld auf die K68 über Hummersen K68 auf die K67 in > Köterberg. Das ist ebenfalls ein sehr beliebter Treff am Wochenend für Motorradfreunde. [Das Köterberghaus, (ein Berghotel) ist im Baudenstil achteckig errichtet worden, um dem Gast einen sagenhaften Rundblick zu ermöglichen. Die Sichtweite soll auf 62 Orte Norddeutschlands reichen, von Porta Westfalica , zum Hermanns-Denkmal , zum Herkules von Kassel und zum Brocken im Harz. Aber nur bei klarer Sicht! ] Zurück auf die B 83 > Holzminden über das Örtchen Heinsen. Holzminden eine Stadt zum Pause machen, es gibt schöne Fachwerkhäuser und ist ja auch die Stadt der Düfte, der Holz- Sandsteinverarbeitung. > Höxter und hier kann man auch in eine Bikerfreundlichem Hotel nächtigen das ist die Gaststätte Restaurant - Tonenburg Alte Brennerei Paula Pirone, 37671 Höxter, 05271-921182 Höxter liegt an der B64/B83 auch in Gondelheim kann man übernachten, mit Unterstellmöglichkeit für's Moppet. In Gondelheim fährt man dann links auf der B83 weiter > Beverungen, es geht über Blankenau, die haben zwar eine Ortsumgehung, aber es lohnt sich auch hier durch den Ort zu fahren. Weiter geht es über Schirmeke nach Beverungen Und nun geht es links über die Brücke auf der B214 > Lauenförde !!!!!! der Steaße weiter folgen, rechst links und an der nächsten Ampel rechts, nach ca 1oo m liegt das Beikerhotel